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Wissen

Fachbeiträge zu KI im Unternehmen. Jeder beantwortet zuerst eine Frage in wenigen Sätzen und erklärt dann, wie es in der Praxis aussieht.

  1. Veröffentlicht

    Warum Rechte vor das Modell gehören und nicht in den Prompt

    Reicht es, einem KI-Assistenten im Prompt zu sagen, dass er vertrauliche Inhalte nicht zeigen soll?

    Nein. Eine Anweisung im Prompt ist eine Bitte an das Sprachmodell, keine Regel: Was das Modell gelesen hat, kann es auch wiedergeben. Verlässlich ist nur eine feste, prüfbare Regel außerhalb des Modells, die vor der Suche entscheidet, welche Dokumente eine Anfrage überhaupt erreichen.

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  2. Veröffentlicht

    KI im eigenen Rechenzentrum oder in der EU-Cloud: So behalten Sie die Datenhoheit

    Kann ein Unternehmen KI nutzen, ohne dass seine Daten das eigene Haus oder die EU verlassen?

    Ja. Eine Wissenssuche oder ein Assistent lässt sich so bauen, dass Daten, Suche und Sprachmodell in Ihrer eigenen Umgebung laufen: im eigenen Cloud-Konto in einer EU-Region, im eigenen Rechenzentrum oder auf eigener Hardware. Die Frage ist nicht, ob KI eingesetzt wird, sondern wo sie läuft und wer entscheidet, was sie sieht.

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  3. Veröffentlicht

    Systeme, die sich selbst warten: messen, korrigieren, aktualisieren, freigeben

    Wie bleibt Software nach der Übergabe sicher und aktuell, ohne dass ungeprüfte Änderungen live gehen?

    Indem sie von Anfang an so gebaut wird, dass sie laufend misst, ob sie tut, was sie soll, Abweichungen und bekannt gewordene Sicherheitslücken selbst erkennt und Korrekturen und Updates automatisch vorbereitet und testet. Live geht eine Änderung erst, wenn Sie sie mit nachvollziehbarem Nachweis freigegeben haben.

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  4. Veröffentlicht

    Wissenssuche mit Quellenangabe: zitieren oder ablehnen

    Was soll eine KI-Wissenssuche tun, wenn ihre Dokumente keine Antwort hergeben?

    Ablehnen. Eine verlässliche Wissenssuche belegt jede Antwort mit ihrer Quelle, also mit Datei, Seite und Zeile, und sagt offen, wenn der Bestand keine Stelle enthält, die die Antwort trägt. Eine flüssige Antwort ohne Beleg ist gefährlicher als gar keine, weil niemand merkt, dass sie falsch ist.

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